Mittwoch 03.03.2010
Am morgen tranken wir noch gemütlich einen Kaffe und gingen in den nächsten Supermarkt um uns mit Essen einzudecken. Dann gings ab nach Algaciras in den Hafen. Ungewöhnlich pünktlich für Spanische Verhältnisse fingen wir um 12:00 Uhr an die Tickets zu kaufen. Dafür war die Abfertigung der Autos wiederum typisch spanisch. Karoline von Team Büx wollten sie nicht auf anhieb durch die Passkontrolle durch lassen. Sie glaubten ihr einfach nicht das sie es war auf dem Foto. Es funktionierte dann doch mit dem internationalen Ausweis dazu. (auf dem Bild hatte sie zu mindest schon halb lange Haare). Volker Racho Racing Team hatte Probleme auf dei Fähre zu kommen. Sie hatten nicht genug Power und Reifenprofiel um die steile Eisenrampe hoch zu kommen. Die Einweiser hoben einfach die Rampe hoch damit sie im Flachen auf das nächste Deck kamen. Nach dem wir die Autos verstaut haben bekamen wir noch das Marokkanische Visum auf der Fähre. Die Fahrt nach Marokko ging los. Die See war sehr Rau was sich auch bei den Pasagieren bemerkbar machte. Wir wurden sogar vom Deck in den Innenraum geschickt weil die Fähre so eine Schräglage hatte. Nach ca. 3 Stunde Fährfahrt ging es zum Zoll in Marokko. Nach einer weile Warten ging es dann doch sehr zügig durch den Zoll durch. Lukas von Team DullaDinna fiel auf die typische Masche der Marokkaner rein. Er lies sich 5 Meter zum Versicherungsbüro führen und musste dafür 2 Euro bezahlen. Ab gings nach Larache. Wir entschieden uns dann doch nicht auf den Camping Platz zu übernachten und gingen ins nächste Hotel. Dort aßen wir noch selbst ausgesuchtes Fleisch mit Pommes und Salat. Über Nacht stellten wir ein ein extra Security für unsere Autos ein für umgerechnet ca. 2 Euro. Nach einem kleinen Umtrunk bei Team VolkerRacho gingen wir mit voller Freude auf den morgigen Tag inDs Bett.
Donnerstag 04.03.2010
Am morgen fuhren Georg und Moni zur kleinen Besprechung auf den Campingplatz auf dem sich die ORGs befanden. Diese machten sie darauf aufmerksam das die Fahrweise und die Strassenteilnehme andere sind als gewohnt.
Wir fuhren um ca. 10 Uhr los mit dem Ziel Marrakesh. Es passierten komische Dinge auf der Autobahn. Marokkaner mit Anzug stoppten auf der Autobahn, der eine schob sein Fahrrad quer über die Autobahn, die andere ginge auf der Autobahn spazieren und als Unterhaltungsmedium wurde die Schnellstrasse auch genutzt. Die LKWs waren bis auf de letzte Millimeter voll geladen. Abgaswerte kennen sie nicht und Lärmbelästigung gibs in Marokko auch nicht.
Wir fuhre extra an Casablanka vorbei da wir mal zeitlich auf dem Camping Platz ankommen wollten jedoch fuhren bei dem Autobahnkreuz doch nicht Richtung Marrakesh sondern weiter. Wir zückten die Landkarte und entschieden uns auf einer Übrland Strasse zur anderen Autobahn zu fahren. Wir fuhren immer weiter ins Landesinnere. Die Landschaft war ein Traum, Riesige grüne Felder auf denen die Bauern mit Pferden pflugten und div. andere Arbeiten von Hand erledigten. Die Menschen standen am Strassenrand und winkten uns zu. Die Strasse wurde immer schlechter, tiefe Schlaglöcher und überschwemmte Strassen mussten wir mit unsere Autos überwinden. Selbst die Einheimischen überholten uns mit den weniger strak motorisierten Mopeds. Wir waren froh das uns die Fuhrwerke noch nicht überholten. Es war ein heiden Spass. An einer Kreuzung bliben wir kurz stehen und Marokkaner kamen hinzu. Sie versuchte uns mit Hände und Füssen, auf Marokkanisch und Französisch zu erklähren, das uns Knietiefe Schlaglöcher erwarteten auf dieser Strecke. Florian wllten sie auf dem Moped mit nehmen und die Löcher zeigen. Er lehne jedoch dankend ab. Als wir eine Fahrbeschreibung von den Marokkanern bekamen und wir nach langem hin und her endlich weiter fahren konnten luden sie uns noch auf ein Abendessen ein. Leider mussten wir weiter. Die ganze Strecke wieder retour, jedoch gings jetzt schneller als vorher.
Wieder auf der Autobahn wurde im dem, den Tross "anführenden" Legacy eine folgenschwere Entscheidung gefällt: Nach wenigen Autobahnkilometern Wurde die Touristenader wieder verlassen um über die - dicke gelbe Linie auf der Landkarte einen Abstecher zu machen und pünktlich in Marrakech anzukommen - eventuell sogar noch etwas von der Stadt zu sehen.
Der kleine rote Punkt, Berchedit, erwies sich als Waterloo zweier, der vier Teams. Nachdem der Konvoi im dichten Verkehrstreiben getrennt wurde, fanden Luki, Karoline, Tina und Moni relativ rasch wieder auf die Autobahn, so dass der Plan eigentlich aufzugehen schien. Florian, Georg und Bernhard versuchten die beiden verloren Wagen im Stadtdschungel wiederzufinden, was sich allerdigs als unmöglich herausstellte. Florina, als quasi native speaker war es überlassen an verschiedensten Tankstellen, Passanten oder auch Gesetzeshütern nach dem Weg zur "la autoroute" zu fragen. Ignoranterweise beschränkte nämlich sein Beifahrer, Insiderinformationen zufolge aufgrund von Sprachproblemen, seine Kommunikation mit den loals auf: Hallo, Danke, sehr gut und Auf Wiedersehen - in der Hoffnung nicht wieder an dem selben vorbzukommen. Nachdem das Drama, in unzähligen Akten, ein Ende zu nehmen schien und ein Landstraße paralell zur Autobahn gefunden wurde - diese auch tatsächlich erblckt werden konnte - kam die derbe Enttäuschung: Die Autobahnerrichter hatten bei den Auffahrten gespart und nur eine nach Casablanca errichtet - das lag allerdings in der falschen Richtung und war ursprünglich geplant bei dem "kleinen" Abstecher umfahren zu werden. Sollten die beiden Wagen nun wieder in die falsche Richtung auffahren, zumindest auf der Autobahn sein und dann bei gegebener Infrastruktur n dei Gegenrchtung wechseln, oder nahm man den "Straßenkampf" weiter übr die Landesstraße auf, auf welcher es zu jedem Zeitpunkt möglich war, dass unbeleuchtete Fahrzeuge entgegenkamen. Die Entscheidung wurde zugunsten der Landstraße getroffen. Georg justierte einen seiner Zusatzscheinwerfer neu, um etwas mehr Lichtausbeute am Straßenrand zu bekommen - dieser war, obwohl die Bankette ncht befahrbar waren, sowohl Teil der Fahrbahn, als auch Ort für Aktivitäten aller Art: Vom einfachen Spazierweg bis hin zum Kräutergarten Hunde, Hühner oder Katzen wurden in diesem Teil der Berichterstattung ausgelassen, da diese bereits seit einem Tag zum gewöhnlichen Straßenbild zählten).
Erst 30 km südlicher von Berchedit sollte die Odyssee der beiden Rallyewägen ein Ende finden. In Settat konnte dann endlich doch noch eine Autobahnauffahrt gefunden werden und bei der nächsten Raststation der Spott, Hohn und das Gelächter der erfolgreicheren Fährtenlesern entgegen genommen werden. Diese wurden bereits von den Umwegen verständigt und wartenten zum Zeitpunkt des Eintreffens der "verlorenen Schafe" bereits geraume Zeit auf die beiden verirrten Fahrzeuge.
Nach diesem Scharmützel, welches allerdings auch einen Einblick in die, möglicherweise am Papier vorhandenen, Verkehrsregeln Marokkos gab, wurden die restlichen 180 km der Tagesetape in Angriff genommen. Die vier Teams meisterten diese dann ohne weitere Probleme, agbesehen von leichter Verstörung, wenn ein Marrokaner auf die Überholspur wechselte und seinen Willen zu überholen durch Aufblenden signalisierte - vermutlich ein Überbleibsel der französischen Kolloniezeit, denn die ursrünglichen Besetzer/Besitzer deuten dieses Vorhaben gerne durch links Blinken an.
In Marrakech wurde dann der, als Tagesziel ausgezeichnete Campinglatz angefahren. Die Vorkommnisse des Tages wurden dann bei Dosengulsch und Hopfensaft besprochen und verdaut - teilweise gründlicher.
Freitag, 05.03.2010:
Die erste Campingnacht war großteils gut übeerstanden und die drei Tagesziele wurden in Angrff genmmen: Andreas vom Flughafen abholen, die Tachgeäcksträger der Audis zu entfernen und die Besichtigung von Marrakech selber...
Lukas und Karoline fuhren Richtung Flughafen los um Andreas ab zu holen. Ein Bus versperrte ihnen die Sicht auf die Ampel. Dies bekam leider ein Polizist mit und winkte sie an den Strassenrand. Lukas nahm sofort die Landkarte zu sich und begrüßte den Polizisten freundlich und fragte ihn gleich nach dem Weg zum Flughafen. Der Polizist wollte auf französisch darauf aufmerksam machen das sie die rote Ampel überfahren haben. Lukas versuchte zu erklähren das der Bus da stand jedoch würgte der Polizist gleich ab und meinte das die Ausrede "die Sonne hat mich geblendet" ab. Lukas darauf nur "nein der Bus". Lukas brach dieses Thema ab und fragte nochmals nach dem Weg zum Flughafen. Der Polizist erklährte die Strecke freundlich und meinte dann noch "aber das nächste mal kostet das Missachten der roten Ampelt etwas". Wir bedankten uns und fuhren weiter. Nach einer ca. 1 Stündigen Stadtrundfahrt haben sie den nicht beschilderten Flughafen gefunden. Gott sei dank hatt der Flieger Verspätung.
Nah dem die drei beim Campingplatz angekommen sind fuhren wir in die Stadt mit einem Großraum Taxi. Wir musste eine ca. 6 Spurige Strasse (oder auch weniger das weiss man nicht so genau) überqueren. Wir passten uns natürlich den Gepflogenheiten von Marrakech an und gingen gemütlich über die Strasse bei vollem Verkehr immer mit einem Auge auf die Autos, Mopeds und Fuhrwerke.
Wir kamen zum großen Platz mit dem Namen "der Platz der Gehängten" oder "der Plaz der Toten". Laut Reiseführer findet dort vormittags ein Markt statt, am Nachmittag konnte man vielen verschiedenen Spektakel zuschauen. Jedoch nicht zu aufmerksam und ja nicht offensichtlich Fotos machen da sie sich das teuer bezahlen lassen. Man konnte Schlangen und Affen streicheln. Zwei Affenhalter setzten Florian und Andreas gleich Affen auf den Kopf. Man konnte auch traditionelle
Tänze bestaunen. Wir gingen weiter durch die schmalen Marktgassen in denen man Kleidung, Tücher, Trommeln und ganz viel andere Dinge kaufen konnten. Dort könnten sich unsere Märkte etwas abschauen, da jeder Stand die fläche optimalst ausgenutzt worden ist.
Nach einem Minztee gingen wir wieder Richtug Platz der Gehängten zurück. Dieser wurde für den Abend wieder umgebaut. Aneinander gereit standen viele Essstände. Es wurde landestüpische Speisen frisch gekocht. Wir mussten zum Stand 42 da die Rallye jedes mal dort isst. Es war eine Herausforderung zu diesem Stand zu gelangen da die Stände erstens nicht nummerisch sortiert waren und zweitens bei jedem Stand dir eine Speisekarte unter die Augen gehalten worden ist und dich überreden wollten bei ihrem Stand zu essen. Jeder zweite versuchte mit "Aircondition" ihren Platz schmackhaft zu machen. Endlich beim Stand 42 angekommen wurden wir sehr freundlich mit den Worten "Wir haben Wienrschnitzel und Sauerkraut" begrüßt.
Nach einem guten marokkanischen Essen begaben wir uns auf die Suche nach einem Internetkaffe. Haben dann eins gefunden, jedoch stürtze das langseme Internet ab und wir gingen in deer Zwischenzeit etwas Trinken. Im Caffe begrüste uns ein Kellner sehr freundlich und wir konnten uns mit diesem sehr gute auf deutsch unterhalten. Nach dem wir im Internetcafe dann fertig waren fuhren wir mit den coolen Taxis wieder auf den Campingplatz. Es fahren hier sehr viele alte Mercedes herrum. Lukas wollte unbedingt mit solch einem mal mitfahren. Beim Campingplatz angekommen entschieden dann Team Büx und Dulladinna das sie die Dachträger doch auf den Autos lassen. Die Fahrt zum Flughafen namen sie als Testfahrt ohne Dachträger und die Scheibe knisterte trotzde trotzdem weiter. Der Dachträger wurde wieder aufgebaut und voll beladen.
Samstag 06.03.2010 Am morgen fuhren wir für unsere Verhältnisse sehr zeitg weg. Wir mussten noch einkaufen gehn. DullaDinna prüfte in der Zwischenzeit wieso ihr Motor nicht auf allen Zylindern zündete. Ein Marokkaner kam zur Hilfe und verwies uns auf den Schrottplatz. Diesen dann mal gefunden bekam der Audi neue Zyndkabel. Zwischen dem Warten auf DDRT bekamen Andreas, Bernhard und Karoline eine kleine persönliche Führung. Man zeigte uns wie in Marokko Schafe geselcht/gegrillt werden.
Als alles wieder klar war fuhren wir los. Da es schon kurz nach Mittag war fuhren wir doch nicht wie geplant über den Atlas. Die Route jetzt war ein geheim Tipp von der ORG. Wir fuhre auch einen Pass über die ...... Der Pass zu finden war schon mal die erste Herrausforderung. Die nächste waren die Steigungen zu bezwingen. Durch Wasser mussten wieder durch. Auf ein mal kam ein Schild "Achtung Beschädigungen". Wir dachten uns nichts dabei bis wir um die Kurve kamen. Die Strasse war weggeschwemmt. Wir fuhren durch Schlamm und Steinen durch. Wir versuchte unsere Unterboden zu schonen jedoch schliffen wir alle deese blank. Nach diesem Schreck bliben wir dann noch kurz stehen um zu prüfen ob alles in Ordnung ist mit den Autos.
Es fing langsam an zu dämmern. Wir fuhren weiter ohne Schäden und kamen dann doch nicht wie geplant um ca. 10 Uhr auf dem Campingplatz in der Nähe von Tiznit an.