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...das lag allerdings in der falschen Richtung und war ursprünglich geplant bei dem "kleinen" Abstecher umfahren zu werden. Sollten die beiden Wagen nun wieder in die falsche Richtung auffahren, zumindest auf der Autobahn sein und dann bei gegebener Infrastruktur n dei Gegenrchtung wechseln, oder nahm man den "Straßenkampf" weiter übr die Landesstraße auf, auf welcher es zu jedem Zeitpunkt möglich war, dass unbeleuchtete Fahrzeuge entgegenkamen. Die Entscheidung wurde zugunsten der Landstraße getroffen. Georg justierte einen seiner Zusatzscheinwerfer neu, um etwas mehr Lichtausbeute am Straßenrand zu bekommen - dieser war, obwohl die Bankette ncht befahrbar waren, sowohl Teil der Fahrbahn, als auch Ort für Aktivitäten aller Art: Vom einfachen Spazierweg bis hin zum Kräutergarten Hunde, Hühner oder Katzen wurden in diesem Teil der Berichterstattung ausgelassen, da diese bereits seit einem Tag zum gewöhnlichen Straßenbild zählten).

Erst 30 km südlicher von Berchedit sollte die Odyssee der beiden Rallyewägen ein Ende finden. In Settat konnte dann endlich doch noch eine Autobahnauffahrt gefunden werden und bei der nächsten Raststation der Spott, Hohn und das Gelächter der erfolgreicheren Fährtenlesern entgegen genommen werden. Diese wurden bereits von den Umwegen verständigt und wartenten zum Zeitpunkt des Eintreffens der "verlorenen Schafe" bereits geraume Zeit auf die beiden verirrten Fahrzeuge.

Nach diesem Scharmützel, welches allerdings auch einen Einblick in die, möglicherweise am Papier vorhandenen, Verkehrsregeln Marokkos gab, wurden die restlichen 180 km der Tagesetape in Angriff genommen. Die vier Teams meisterten diese dann ohne weitere Probleme, agbesehen von leichter Verstörung, wenn ein Marrokaner auf die Überholspur wechselte und seinen Willen zu überholen durch Aufblenden signalisierte - vermutlich ein Überbleibsel der französischen Kolloniezeit, denn die ursrünglichen Besetzer/Besitzer deuten dieses Vorhaben gerne durch links Blinken an.

In Marrakech wurde dann der, als Tagesziel ausgezeichnete Campinglatz angefahren. Die Vorkommnisse des Tages wurden dann bei Dosengulsch und Hopfensaft besprochen und verdaut - teilweise gründlicher.

Freitag, 05.03.2010:

Die erste Campingnacht war großteils gut übeerstanden und die drei Tagesziele wurden in Angrff genmmen: Andreas vom Flughafen abholen, die Tachgeäcksträger der Audis zu entfernen und die Besichtigung von Marrakech selber...

Lukas und Karoline fuhren Richtung Flughafen los um Andreas ab zu holen. Ein Bus versperrte ihnen die Sicht auf die Ampel. Dies bekam leider ein Polizist mit und winkte sie an den Strassenrand. Lukas nahm sofort die Landkarte zu sich und begrüßte den Polizisten freundlich und fragte ihn gleich nach dem Weg zum Flughafen. Der Polizist wollte auf französisch darauf aufmerksam machen das sie die rote Ampel überfahren haben. Lukas versuchte zu erklähren das der Bus da stand jedoch würgte der Polizist gleich ab und meinte das die Ausrede "die Sonne hat mich geblendet" ab. Lukas darauf nur "nein der Bus". Lukas brach dieses Thema ab und fragte nochmals nach dem Weg zum Flughafen. Der Polizist erklährte die Strecke freundlich und meinte dann noch "aber das nächste mal kostet das Missachten der roten Ampelt etwas". Wir bedankten uns und fuhren weiter. Nach einer ca. 1 Stündigen Stadtrundfahrt haben sie den nicht beschilderten Flughafen gefunden. Gott sei dank hatt der Flieger Verspätung.

Nah dem die drei beim Campingplatz angekommen sind fuhren wir in die Stadt mit einem Großraum Taxi. Wir musste eine ca. 6 Spurige Strasse (oder auch weniger das weiss man nicht so genau) überqueren. Wir passten uns natürlich den Gepflogenheiten von Marrakech an und gingen gemütlich über die Strasse bei vollem Verkehr immer mit einem Auge auf die Autos, Mopeds und Fuhrwerke.

Wir kamen zum großen Platz mit dem Namen "der Platz der Gehängten" oder "der Plaz der Toten". Laut Reiseführer findet dort vormittags ein Markt statt, am Nachmittag konnte man vielen verschiedenen Spektakel zuschauen. Jedoch nicht zu aufmerksam und ja nicht offensichtlich Fotos machen da sie sich das teuer bezahlen lassen. Man konnte Schlangen und Affen streicheln. Zwei Affenhalter setzten Florian und Andreas gleich Affen auf den Kopf. Man konnte auch traditionelle
Tänze bestaunen. Wir gingen weiter durch die schmalen Marktgassen in denen man Kleidung, Tücher, Trommeln und ganz viel andere Dinge kaufen konnten. Dort könnten sich unsere Märkte etwas abschauen, da jeder Stand die fläche optimalst ausgenutzt worden ist.

Nach einem Minztee gingen wir wieder Richtug Platz der Gehängten zurück. Dieser wurde für den Abend wieder umgebaut. Aneinander gereit standen viele Essstände. Es wurde landestüpische Speisen frisch gekocht. Wir mussten zum Stand 42 da die Rallye jedes mal dort isst. Es war eine Herausforderung zu diesem Stand zu gelangen da die Stände erstens nicht nummerisch sortiert waren und zweitens bei jedem Stand dir eine Speisekarte unter die Augen gehalten worden ist und dich überreden wollten bei ihrem Stand zu essen. Jeder zweite versuchte mit "Aircondition" ihren Platz schmackhaft zu machen. Endlich beim Stand 42 angekommen wurden wir sehr freundlich mit den Worten "Wir haben Wienrschnitzel und Sauerkraut" begrüßt.
Nach einem guten marokkanischen Essen begaben wir uns auf die Suche nach einem Internetkaffe. Haben dann eins gefunden, jedoch stürtze das langseme Internet ab und wir gingen in deer Zwischenzeit etwas Trinken. Im Caffe begrüste uns ein Kellner sehr freundlich und wir konnten uns mit diesem sehr gute auf deutsch unterhalten. Nach dem wir im Internetcafe dann fertig waren fuhren wir mit den coolen Taxis wieder auf den Campingplatz. Es fahren hier sehr viele alte Mercedes herrum. Lukas wollte unbedingt mit solch einem mal mitfahren. Beim Campingplatz angekommen entschieden dann Team Büx und Dulladinna das sie die Dachträger doch auf den Autos lassen. Die Fahrt zum Flughafen namen sie als Testfahrt ohne Dachträger und die Scheibe knisterte trotzde trotzdem weiter. Der Dachträger wurde wieder aufgebaut und voll beladen.

Samstag 06.03.2010 Am morgen fuhren wir für unsere Verhältnisse sehr zeitg weg. Wir mussten noch einkaufen gehn. DullaDinna prüfte in der Zwischenzeit wieso ihr Motor nicht auf allen Zylindern zündete. Ein Marokkaner kam zur Hilfe und verwies uns auf den Schrottplatz. Diesen dann mal gefunden bekam der Audi neue Zyndkabel. Zwischen dem Warten auf DDRT bekamen Andreas, Bernhard und Karoline eine kleine persönliche Führung. Man zeigte uns wie in Marokko Schafe geselcht/gegrillt werden.
Als alles wieder klar war fuhren wir los. Da es schon kurz nach Mittag war fuhren wir doch nicht wie geplant über den Atlas. Die Route jetzt war ein geheim Tipp von der ORG. Wir fuhre auch einen Pass über die ...... Der Pass zu finden war schon mal die erste Herrausforderung. Die nächste waren die Steigungen zu bezwingen. Durch Wasser mussten wieder durch. Auf ein mal kam ein Schild "Achtung Beschädigungen". Wir dachten uns nichts dabei bis wir um die Kurve kamen. Die Strasse war weggeschwemmt. Wir fuhren durch Schlamm und Steinen durch. Wir versuchte unsere Unterboden zu schonen jedoch schliffen wir alle deese blank. Nach diesem Schreck bliben wir dann noch kurz stehen um zu prüfen ob alles in Ordnung ist mit den Autos.

Es fing langsam an zu dämmern. Wir fuhren weiter ohne Schäden und kamen dann doch nicht wie geplant um ca. 10 Uhr auf dem Campingplatz in der Nähe von Tiznit an.