Samstag´06.03.2010 Am morgen fuhren wir für unsere Verhältnisse sehr zeitg weg. Wir mussten noch einkaufen gehn. DullaDinna prüfte in der Zwischenzeit wieso ihr Motor nicht auf allen Zylindern zündete. Ein Marokkaner kam zur Hilfe und verwies uns auf den Schrottplatz. Diesen dann mal gefunden bekam der Audi neue Zyndkabel. Zwischen dem Warten auf DDRT bekamen Andreas, Bernhard und Karoline einekleine persönliche Führung. Man zeigte uns wie in Marokko Schafe geselcht/gegrillt werden.
Als alles wieder klar war fuhren wir los. Da es schon kurz nach Mittag war fuhren wir doch nicht wie geplant über den Atlas. Die Route jetzt war ein geheim Tipp von der ORG. Wir fuhren auch einen Pass über die Cascaden. Der Pass zu finden war schon mal die erste Herrausforderung. Die nächste waren die Steigungen zu bezwingen. Durch Wasser mussten wir durch. Auf ein mal kam ein Schild "Achtung straße gesperrt". Wir dachten uns nichts dabei bis wir um die Kurve kamen. Die Strasse war weggeschwemmt. Wir fuhren durch Schlamm und Steinen durch. Wir versuchte unsere Unterboden zu schonen jedoch schliffen wir alle diese blank. Nach diesem Schreck blieben wir dann noch kurz stehen um zu prüfen ob alles in Ordnung ist mit den Autos.
Es fing langsam an zu dämmern. Wir fuhren weiter ohne Schäden und kamen dann doch nicht wie geplant um ca. 10 Uhr auf dem Campingplatz in der Nähe von Tiznit an.
Sonntag 07.03.2010
Es ging wieder zeitig los um ca. 500 KM ab zu fahren. Da es so eine Art Schnellstrassen waren und doch einige etwas alten LKWs auch diese Strasse fuhren war es doch etwas anstrengend und vor allem ging es länger. Wir konnten viele verschiedene Landschaften bestaunen und auch zum ersten Mal Tromedare.
Doch recht zeitig bem Camping Platz angekommen schlugen wir unser Nachtquartier auf.
Montag 08.03.2010
Am Morgen fuhren wir zeitig los und konnten auf der Strecke viele verschiedene Landschaften bestaunen. Zuerst das Meer, dann eine Art Steppe mit kleinen Sträuchern bis zu Sanddünen. Auf der Strecke mussten wir an vielen Polizei Kontrollstellen vorbei. Mit kleinen "Geschenken" und unseren Teamauskünften konnten wir ohne großen Problemen weiter fahren Richtung Daklah.
Andreas konnte es kaum noch erwarten auf dem Snowboard am Quattro hängend auf dem Sand zu surfen da Skysurfer die Bucht bei Dakla belagerten. Es wurde das Board ausgepackt, das 40m lange Abschleppseil und der Quattro von Dulla Dinna gestartet. Es ging erstaunlich gut und sah ganz gut aus.
Nacher gings auf zum Campingplatz. Wir kamen einmal vor Nachteinbruch an. Wir freuten uns schon auf eine feine warme Dusche da es beim letzten Rastplatz nur Salzwasser gab.
Dienstag 09.03.2010
Heute ist Ruhetag. Autos für die Wüste fertig machen und Proviant einzukaufen war angesagt. Um ca. 11 Uhr gings los Richtung Daklah in die Werkstattstrasse. Bei beiden Audis und dem Team Volker Racho wurden Ölwannenbleche montiert. Es war faszinierend wie die Arbeiter dort mit einfachsten Mitteln aus einer Metallplatte einen angepassten Unterfahrschutz bastelten.
Team Büx versuchte noch beim Elektriker den Motor etwas runder zu bekommen aber es funktionierte nicht. In der zwischen Zeit gingen Lukas und Karoline einkaufen für die nächsten paar Tage in der Wüste. Es gab 140 L Wasser für Team Büx und Dulla Dinna. Volker Racho und Roman Tikus machten es genau gleich. Die einen gingen einkaufe die anderen passte auf ihr Auto auf.
Als dann alle Vorhaben erledigt waren gingen wir zurück auf den Campingplatz auf dem es ein Abendprogramm mit Livemusik und CusCus mit Hünerkeulen gab. Zu traditioneller Live Musik gabs noch ein Lagerfeuer und es wurde Marokkanisch getanzt.
Mittwoch 10.03.2010
Weiter gings heute zum Pflichttreffpunkt an dem es die letzte Tankmöglichkeit gab. Es wurden alle Kanister vollgetankt und am Rasthof noch etwas warmes gegessen. Bei Team Büx wurder der Kühler getauscht und das Licht demontiert um die Temparatur des Motors auf 90 Grad zu bekommen. Der Thermostat wurde zusätzlich auch noch ausgebaut.
Nach dem Schrauben und Tanken ging es in Konvoifahrt ab bis kurz vor die Mauretanische Grenze. Dort wollten wir bei der versteckten Dühne unser Nachtlager aufschlagen jedoch wurde das Millitär auf uns aufmerksam und stoppte den Konvoi. Nach etwas verhandeln mit denen durften wir doch zur Düne und wurden sogar noch bewacht.
Es war die erste Möglichkeit auf eine große Sanddüne zu kommen und alle nutzten diese. Team Quattro konnte es nicht mehr erwarten und fuhr mit ihrem Audi auf die Düne und zogen Kreise. Team Dulladinna wollte nachziehen und fuhr voller freude nach. Bis sie stecken blieben. Nach Gewichtreduzierung und etwas Sandschaufeln konnten sie doch noch die Düne mit ihrem Quattro hoch fahren und Kreise ziehen.
Andreas holte wieder sein Board jedoch funktionierte es nicht so gut als erhofft. Wir schlugen unser Nachtlager auf und verbrachten einen ganz lustigen Abend zusammen.
Donnerstag 11.03.2010
Doch sehr früh, um ca. 8:30 ging es los bis zur marokkanischen Grenze. Es wurde von den ORGs der Austritt, Zoll und Polizei erledigt. Um ca. 13 Uhr gings weiter ins Niemandsland. Der Abschnitt zischen Marokko und Mauretanien hatt keinen Besitzer und Georg erklärte sich ab sofort als König des Niemandslandes. Wir beschwerten uns alle darüber das es hier keine richtige Strasse gab.
Bei der Mauretanischen Grenze angekommen erledigte die ORGs wieder die formalitären Dinge. Die Einrese ging länger als geplant bis ca. 20 Uhr und wir mussten auf eine andereÜbernachtungsstelle ausweichen. Es war jedoch schnell gefunden da wir unsere Wüsten Guids schon dabei hatten. Zusätzlich bekamen wir noch 4 Mann vom Militär dazu welche uns total unauffällig bewachten.
Freitag 12.03.2010
Weiter ging es auf noch geteerter Strasse Richtung Wüste. Wir bogen von der Strasse ab und ließen für die sandige aber zum Teil noch steinige Piste Luft ab. Auf ca. 1.3 Bar. Die Autos bestens für die Wüste gerichtet ging es ab durch Sanddünen, Büsche (welchen man nicht mehr ausweichen konnte) und steiniges Gebiet. Es machte sehr viel spass mit ca. 100 kmh auf solchem Gelände zu fahren.
Die zum Teil Buckelpiste konnte nicht immer gut eingeschätz werden und bei manchen Sprüngen wurde der Unterbodenschutz beim AUfkommen sehr in Mittleidenschaft gezogen. Wir waren alle froh das wir diesen montieren lassen haben.
Bei der rasannten Fahrt zur wildes Gelände wurden einige Autos sehr stark beschädigt wie zB die Niveauregulierung funktionierte nicht mehr, Stoßdämipfer gingen kaputt und div. andere Dinge. Team Dulla Dinna erwischte es auch. Der Motor hatte bei Volllast keine Leistung mehr. Er wurde geschläppt. Der Konvoi fuhr weiter mit Georg am Seil.
Da wir bei der Grenze doch viel Zeit verlohren haben schlugen wir kurz vor Dämmerung unser Nachtlager an einem anderen Platz, wie vorab geplant, auf. Wir warteten dann auf Georg damit Team Büx und Dulladinna ihr Essen kochen konnten.
Wir wartete mit Stuhl im Sand und mit Blick auf die restlichen Rallye Collegen die immer wieder versuchten einen besseren Standplatz für ihr Auto zu bekommen und sandeten sich immer und immer wieder ein. Es war wie ein lebendiges Kino.
Georg kam mit drei weiteren Autos später nach (ORG Polize und Schlepper). Aber er fuhr selber was uns doch sehr stark wunderte. Bis wir herraus fanden das der Apschlepper auf einmal selber Probleme mit seinem Auto bekam und der weiße Audi sich entschied wieder selber zu fahren.
Es wurde noch an der Benzinpumpe herrumgebastelt und am Benzinfilter. Nach der Arbeit gings dann ins Bett.
Samstag 13.03.2010
Ab gings wieder durch die Wüste. Es wurde immer mehr sandiger. Wir mussten einige Dünen duchfahren. Das oberste Gebot war, Abstand zum Vordermann halten und im 2. Gang Vollgas durch den doch sehr tiefen und feinen Sand zu donnern. Falls jemand eingesandet war galt es anzuhalte auf festem Untergrund oder irgendwie das Hindernis umfahren was ab und zu sich als Problem darstelle da es auf den Dünen doch noch einige kleine Büsche gab. Es machte sehr viel spass. Die Gruppe half sehr gut zusammen.
Es stand wiedeer eine schwierige Dünenüberfahrt an. Wir wusste nicht was uns hinter dem Hügel erwartete. Es hieß nur vollgas auch wenns runter geht. Über die Düne drüber und schon standen wir an einem wundrschönen Strand am Meer. Als alle am Strand mit ihren Autos standen fuhren wir entlang des Wassers an unser Stranscamp. Dort angekommen packten wir gleich unsere Badesachen aus und gingen baden.
Team Büx war etwas ungeschickt und sprengte ihre Heckscheibe. Beim zuschlagen der Heckklappe verkantete sich eine Ratsche vom Spanngurt so blöd das die heckscheibe gesprungen ist. Abtragen der Heckscheibe war angesagt war sich aber schwierig erwies da die Glassplitter vom starken Wind stark verteilt worden sind. Wir schaften es jedoch und der Audi bekam eine Milchglasfolie mit Klebeband drauf.
Lukas versuchte seinen Paragleiter auszupacken. Als dieser jedoch aufging konnte er diesen kaum halten und Florian musst helfen. Mit vereinten Kräften versuchten wir den Falschirm auf dem Boden zu halten und mussten diesen dann doch wieder ins Auto packen.
Andreas versuchte nochmals sein Board aus. Diesmal aber auch im wasser. Andreas im Schlepptau vom Quattro ging es Strand auf Strand ab. Es funktionierte doch ganz gut.
Um Mitternacht konnten wir noch auf den Geburtstag von Thorsten anstoßen am Lagerfeuer.
Sonntag 14.03.2010
Heute konnten wir doch etwas ausschlafen da Abfahrt erste um ca. 13:00 Uhr war. Wir mussten auf Ebbe warten da wir sonst nicht weiter fahren konnten. Bernhard wollte das surfen mit dem Snowboard auch ausprobieren. Es funktionierte ganz gut jedoch als er beim dritten Mal stürtzte hate er sich das Band an der linken Schulter gerissen. Ein Rallye College ist Chirurg und meinte es muss nicht gleich geflickt werden da die Schulter noch in der Pfanne ist er müsse jedoch den Arm entlasten. Jetzt rennt er mit Dreieckstuch herrum.
Wir fuhren um Mittag am Strand entlang an kleinen Fischerboten vorbei weiter. wir mussten wieder über eine Düne mit Vollgas im 2. Gang drüb
er. Es ging recht flott da die Rallye Teilnehmer doch schon mehr geübt waren.
Reifenaufpumpen war angesagt da es weiter auf geteerter Strasse nach Nouakchott ging. Das Fahre auf normaler Strasse war doch sehr langweilig. Die paar Kamelherden am Strassenrand waren nichts neues mehr.
Wir suchten uns am Abend ein Hotel und ginge nach dem frischen Duschen, auf das sich alle riesig gefreut haben, in ein Restaurant. Es gab Hünrkeulen mit Pommes und Salat. Wir bestellten für 12 Leute da wir mit unseredn deutschen Kollegen essen gingen. Wir warteten fast 2 Stunden auf unser Essen. Später gings dann wieder ins Hotel.